Grundsätzliches

zum Fach Englisch

Häufig gestellte Fragen - Klasse 5 und 6

Ich greife an dieser Stelle Fragen auf, die häufig, z.B. bei Elternsprechtagen gestellt werden. Da die Fragen und ihre Antworten oft auch von der Klassenstufe abhängen, sind sie nach Jahrgängen sortiert.

Frage: Gibt es Programme oder Internetseiten, die beim Vokabellernen helfen?
Antwort:

Ja - ich habe einige in der Linksammlung zusammengestellt (siehe: Vokabeln lernen und Arbeitstechniken).


Frage: Wie kann man (besser) Vokabeln lernen?
Antwort:

Eine Anleitung zum Vokabellernen: Wie lerne ich am besten Vokabeln?

Der Duden-Verlag bietet speziell für die Klassen 5 und 6 kostenlose Infoblätter zu diesem Thema:
Vokabeln besser lernen
Vokabeln üben mit der Vokabelkartei


Frage: Welche Anbieter sind für einen Sprachurlaub (z.B. im Ausland) empfehlenswert?
Antwort:

Ich habe noch von keinem schlechtes gehört, ich kann nur eine kleine Liste verschiedener Anbieter für Sprachurlaub anbieten, jeder sollte selbst prüfen, welches Angebot das passendste / günstigste ist. Man sollte durchaus Preise vergleichen, da es zwischen dem billigsten und teuersten Anbieter erhebliche Unterschiede im Preis geben kann!

 

Frage: Mein Kind langweilt sich im Unterricht, es ist (wohl / anscheinend) sehr intelligent und unterfordert, was tun?
Antwort:

Gerade zu Beginn der Klasse 5 sollte man dieses "Problem" mit Vorsicht betrachten:
Die Kinder kommen aus der Grundschule und werden auch zu Beginn der Gymnasiallaufbahn "dort abholt, wo sie stehen". Das heißt, dass insbesondere zu Beginn der Klasse 5 vieles schon aus der Grundschule bekannte wiederholt wird, damit zum Beispiel alle Schüler eine gleiche Ausgangsbasis haben. Nicht nur die Inhalte, auch die Arbeitsformen sind an die Grundschule angelehnt.

Hierdurch entsteht bei dem einen oder anderen Kind der Eindruck, der Unterricht sei "Babykram" (Zitat eines Schülers...) und dass das alles doch schon bekannt sei und alle anderen sind dumm und haben einen nicht so hohen IQ...

Dem ist aber nicht so! Wer in diese Haltung verfällt, wird schnell zum "Abstiegskandidaten"!
(Und: Alle anderen Schülerinnen und Schüler der Klasse sind ebenfalls Gymnasiasten - sie sind alle "intelligent".)

Obwohl vieles an die Grundschule erinnert, so führt der Unterricht (unmerklich und innerhalb kürzester Zeit) direkt zum Gymnasialniveau. Wer dort nur schnell (das heißt zumeist: oberflächlich) arbeitet, verliert sehr leicht den Anschluss.

Meine Empfehlung: Im ersten Halbjahr an der neuen Schule sollte auf gar keinen Fall etwas unternommen werden, selbst wenn eine offensichtliche(vielleicht sogar "bescheinigte" Hochbegabung vorliegt. Die neue Situation (neue Mitschüler, Schule, Lehrer, Schulweg, etc.) sind schon Belastung genug, hier sollte nichts weiter hinzugefügt werden.

Auch im weiteren Verlauf der Schullaufbahn gibt es verschiedene Faktoren zu beachten... Aus diesem Grunde sollten weitere Maßnahmen immer mit Absprache mit der Schule (d.h. zumeist mit der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer) erfolgen. Insbesondere sollte eine Koordination zwischen den einzelnen Fächern stattfinden: Liegt eine Begabung nur in einem Bereich vor (z.B. Sprachen), in den anderen Bereichen (z.B. Mathematik) aber - vielleicht sogar akuter - Nachholbedarf, so darf natürlich keine zusätzliche (angenehme) Arbeitsbelastung geschaffen werden, da die Zeit und Lernleistung an anderer Stelle fehlen würde.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass ein Kind, das gerne und leicht lernt, weiteres Wissen erwirbt, also mehr lernt als seine Klassenkameraden. Wichtig hierbei ist, dass nicht vorgelernt word (also z.B. in Englisch die Lektionen des Lehrbuches für das restlische Schuljahr schon zu Schuljahresanfang erarbeitet werden). Hierdurch ist Langeweile im Unterricht vorprogrammiert.

Vielmehr kann zusätzlich eine (intellektuelle) Herausforderung angeboten werden, zum Beispiel:

  • ausgehend vom Unterricht könnte der Stoff vertieft werden (z.B. in Englisch durch zusätzliche Lektüre, also zusamenhängende fremdsprachige Texte, die von den anderen Schülern nicht gelesen wird);
  • das AG-Angebot unserer Schule bietet vielfältige Möglichkeiten - dabei sollten nicht nur "intellektuelle" AG's in Betracht kommen, sondern auch kreative oder sportliche (ein einfaches Beispiel zeigt die Wichtigkeit: es wurde etwa herausgefunden, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Fähigkeit, rückwärts zu gehen und mathematisch zu denken... - gerade bei jüngeren, "TV-erfahrenen", Kindern ist dies (beides) nicht selbstverständlich)
    Je nach Schuljahr/ Angebot gibt es hier z.B. eine Theater-AG (zum Teil auch auf Englisch), Schreibmaschinenkurse, verschiedene Fremdsprachen (Italienisch, Spanisch, Japanisch), Chor, eine Mathematik-, Chemie-, oder Umwelt-AG und noch vieles mehr. Die genauen Informationen können dem Verzeichnis der AGs entnommen werden, dieses wird in den ersten Wochen des Schuljahres an alle Schülerinnen und Schüler des WvSG ausgehändigt.
  • auch könnte, bei einer sprachlichen Begabung, eine weitere Fremdsprache erlernt werden (etwa über die Volkshochschule oder im Selbststudium über Sprachkurse / über das Internet)
  • insgesamt sollte das Angebot der Volkshochschulen genauer studiert werden... je nach Interessenslage können hier spannende Zusatzqualifikationen erworben werden, die es im "normalen" Schulprogramm nicht gibt.

Aus dieser langen Besprechung des Themas, die doch nur einen allgemeinen Einblick gewähren soll, wird deutlich, wie wichtig die Absprache mit der Schule (Kontakt) ist, damit ein (zusammenhängendes & abgestimmtes) Konzept erstellt werden kann.

 


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