Aus dem Unterricht

Wichtige Tage im Schuljahr: Elternsprechtag

Der Elternsprechtag

Allgemeines - Zur Vorbereitung des Elternsprechtags - Der Ablauf des Elternsprechtags

Allgemeines

Jedes Jahr findet an unserer Schule mindestens ein Elternsprechtag (*) statt, der Termin liegt zumeist Ende November oder Anfang Dezember (siehe Kalender). Der Sprech"tag" findet tatsächlich an zwei Nachmittagen nacheinander statt, er beginnt meist gegen 16 Uhr und endet gegen 19:30 Uhr. Rechtzeitig vor dem Termin werden alle Eltern durch einen Elternbrief informiert.

Der Elternsprechtag dient dazu, sich einen Überblick über die Leistungen und das Verhalten des eigenen Kindes in der Schule zu verschaffen. Hierzu ist es bei weitem nicht notwendig, alle Lehrerinnen und Lehrer, die in der Klasse unterrichten, aufzusuchen. Allgemeine Informationen lassen sich leicht über die entsprechenden Klassenlehrer einholen. Bei diesen laufen etwa die Klassenarbeitsnoten und besondere Hinweise auf Auffälligkeiten (gute und weniger gute...) zusammen.

Aus der Zielsetzung des Elternsprechtags heraus ist es meist auch nicht sinnvoll, wenn die Kinder beim Elternsprechtag mit bei der Besprechung dabei sind. Manchmal muss doch etwas gesagt werden, dass nicht ganz so "rühmlich" ist (ob nun durch Eltern oder Lehrer) - aber trotzdem sollte es erwähnt werden. Wenn die Person, über die man auch Negatives sagt, mit im Raum ist, gestaltet sich das Gespräch "ein wenig" schwieriger und belastender für alle. Ein offenes (und deshalb förderliches) Gespräch zwischen Eltern und Lehrern kann nur stattfinden, wenn die Kinder vor der Tür warten - oder besser noch: zu Hause bleiben.

Inhalte des Gesprächs sind zunächst einmal die aktuellen Leistungen (die aktuellen Tendenzen bei den mündlichen Noten werden übrigens kurz vor dem Sprechtag in allen Klassen mitgeteilt, sprechen Sie vielleicht Ihr Kind hierauf im Vorfeld an). Aus dieser Einschätzung der aktuellen Leistungen heraus ergibt sich häufig genug ein sehr schnelles Ende des Gesprächs:
Vielen Eltern ist bereits zuvor bekannt gewesen, dass ihre Kinder akzeptable Leistungen mit nach Hause bringen und auch sonst keine Probleme vorliegen. In einem solchen Fall wäre es evtl. sinnvoll, von vornherein auf das Gespräch zu verzichten (oder nach Gesprächsbedarf seitens der Lehrer zu fragen und dieser Einschätzung dann zu folgen), damit für die Eltern, bei denen größere schulische oder pädagogische Themenbereiche besprochen werden müssen, mehr Zeit zur Verfügung steht.
Weitere Themen können etwa Möglichkeiten zur Verbesserung von Leistungen oder Schullaufbahnplanungen sein. (Zu manchen dieser Fragen finden sich übrigens auf dieser Internetseite auch Antworten zum Nachlesen: Unter dem Menü- Punkt "Unterricht" wird der Unterricht allgemein (Themen, Inhalte, Klassenarbeiten im Fach Deutsch bzw. Englisch) vorgestellt, dort findet sich auch eine Sammlung von Fragen, die häufig bei Elternsprechtagen gestellt werden - mit entsprechenden Antworten.)
(Nebenbei bemerkt: Tatsächlich liegt der "Ursprung" dieser Seite in der Hoffnung begründet, am Elternsprechtag nicht im 5-Minutentakt über 5 Stunden hinweg ohne Punkt und Komma Gespräche am laufenden Band absolvieren zu müssen. Nicht nur die Qualität meiner Stimme, sondern sicher auch die Qualität der Gespräche muss bei einem solchen Marathon mit der Zeit abnehmen - zumal fünf Minuten bei sehr wichtigen und dringenden Gesprächen sowieso viel zu knapp bemessen sind.)

Zur Vorbereitung des Elternsprechtags

Die Kinder bekommen den Brief mit der Einladung mit nach Hause, der Empfang des Briefes muss von den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten durch Unterschrift bestätigt werden. Durch die Klassenlehrer wird kontrolliert, dass die Einladung unterschrieben wurde.

Aus diesem Grund ist es auch notwendig, dass Eltern, die mehr als ein Kind an der Schule haben, bei jedem ihrer Kinder den Empfang bestätigen, damit alle betroffenen Klassenlehrer rechtzeitig informiert sind. Es ist organisatorisch leider nicht möglich, dass der Klassenlehrer eines Ihrer Kinder die anderen Klassenlehrer informiert. Sie können dann anschließend aber auch nur eines Ihrer Kinder damit beauftragen, die Termine für alle zu vereinbaren; die anderen Kinder sind so von der weiteren Organisation des Sprechtags nicht mehr betroffen. Diese Vorgehensweise ist auch sinnvoll, damit es nicht zu Terminüberschneidungen kommt.

Auf der Rückseite des Elternbriefs finden Sie eine Liste mit allen Kolleginnen und Kollegen, die an der Schule unterrichten. Zudem ist angegeben, an welchen Tagen bzw. zu welchen Uhrzeiten die Kollegen grundsätzlich für Gespräche zur Verfügung stehen. So sind etwa einige Lehrer, die zusätzlich noch an anderen Schulen tätig sind, häufig nur an einem der zwei Nachmittage zu sprechen. Beachten Sie dies bitte bei der Planung.

Oben auf der Rückseite besteht die Möglichkeit, zu vermerken, an welchem der beiden Tage man kommen kann (oder ob man an beiden Tagen Zeit hat). Zudem kann man hinzufügen, ob Termine erst ab einer bestimmten Uhrzeit oder nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit gelegt werden sollten. Da die Termine mit den Kindern abgesprochen werden, sollten diese über den Terminwunsch informiert sein - eben durch einen Eintrag im oberen Bereich des Elternbriefs. Außerdem kann man ankreuzen, welchen der Lehrer seines Kindes man sprechen möchte. Weitere Eintragungen werden nicht vorgenommen.

Die Terminvereinbarung an sich findet während des Unterrichts statt. Ab einem bestimmten Datum dürfen Termine gemacht werden. Die einzelnen Lehrer fragen in den Klassen nach, ob jemand einen Termin haben möchte, die entsprechenden Schüler sprechen dann einen passenden Termin ab. Dabei wird natürlich versucht, die Terminwünsche zu berücksichtigen, und zwischen einzelnen Terminen längere Pausen oder ungünstige Wege zu vermeiden - dies ist aber nicht immer machbar. Die Kinder sollten dann den abgesprochenen Termin auf dem Elternbrief vermerken, dies wird der "Laufzettel" während des Sprechtags, da dort auch die Räume vermerkt sind, in denen man die entsprechenden Lehrer findet.

Der Ablauf des Elternsprechtags

Für jedes Gespräch steht nur ein begrenzter Zeitrahmen zur Verfügung. Der Terminplan sieht zunächst einmal eine Gesprächsdauer von maximal 10 Minuten vor. Besonders begehrte Lehrer (Klassenlehrer, Hauptfachlehrer, zuständig für weitere Funktionen) sehen sich oft einem solchen Gesprächsbedarf gegenüber, dass sie den Rhythmus auf 5 Minuten herabsenken müssen, um allen Gesprächswünschen nachkommen zu können.
Sollte intensiverer Gesprächsbedarf bestehen, teilen sie dies bitte zuvor mit, damit entsprechend Zeit eingeplant werden kann. Außerdem kann es sinnvoll sein, einen Termin außerhalb des Sprechtags zu vereinbaren.

Trotz der Zeitplanung kann es immer wieder einmal zu Wartezeiten kommen. Versuchen Sie bitte, möglichst pünktlich zu erscheinen, damit es nicht zu Verschiebungen kommt. Genauso versuchen wir natürlich, jedes Gespräch möglichst pünktlich zu beenden.
Manchmal lohnt es sich auch, zu schauen, ob ein (anderer) Lehrer gerade verfügbar ist, obwohl man dort noch nicht seinen Termin hat. Vielleicht waren gerade zu dem Zeitpunkt sowieso keine Termine eingetragen, Gespräche konnten schneller beendet werden, oder Gesprächspartner sind nicht zum Termin erschienen. So ergibt sich leicht mal Leerlauf, den man auf diese Weise sinnvoll nutzen kann, um Wartezeiten zu überbrücken.

Während des Sprechtags kann es sich herausstellen, dass man noch mit weiteren Lehrern sprechen möchte. Auch in dem Fall sollte man einfach am jeweiligen "Sprechzimmer" vorbeischauen und "sein Glück" versuchen, denn Leerlauf kommt immer wieder mal vor. Zudem wird zwar der letzte Termin für ca. 19:30Uhr vereinbart, jedoch ist es keine Seltenheit, dass die letzten Gespräche erst kurz vor 21:00 Uhr beendet sind (sehr zum Leidwesen des Hausmeisters, der danach noch aufräumen und abschließen muss...).

Da der Sprechtag im Winter stattfindet, gehört es eigentlich auch jedes Jahr dazu, dass mindestens ein Kollege durch entsprechende Erkrankungen (Grippe o.ä.) ausfällt. Sollte deshalb ein wichtiges Gespräch nicht stattfinden können, nehmen Sie bitte entsprechend Kontakt auf. Teilen Sie z.B. mündlich über Ihre Kinder oder per formlosem Kurzbrief mit, wann und auf welchem Wege Sie das Gespräch wünschen. Manches lässt sich vielleicht genausogut telefonisch besprechen, der jeweilige Kollege könnte Sie dann zu Ihrem Wunschtermin anrufen. So müsste man nicht unbedingt zu einem weiteren Termin in die Schule kommen.


Erläuterungen:
(*) Ein weiterer Sprechtag findet im zweiten Halbjahr statt - jedoch nur auf persönliche Einladung hin.
Dieser zweite Tag richtet sich ausschließlich an die Eltern, deren Kind besonderen Bedarf (etwa aufgrund drohender Nichtversetzung oder pädagogischer Probleme) hat. Erhalten Sie keine Einladung, so sehen wir keinen Gesprächsbedarf.
Sollte von Ihrer Seite aus dringender Gesprächsbedarf bestehen, sollten Sie nicht bis zum nächsten "offiziellen" Sprechtag warten. Grundsätzlich können nach Vereinbarung jederzeit, während des gesamten Schuljahres, auch während der unterrichtsfreien Zeit ("Ferien"), Gespräche (auch telefonisch) geführt werden.

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