Grundsätzliches

zum Fach Deutsch

Häufig gestellte Fragen - Klasse 5 und 6

Frage: Was tun bei Problemen mit der Rechtschreibung?
Antwort:

In der 5. und 6. Klasse ist das Schreibenlernen noch längst nicht abgeschlossen. Deshalb sind Fehler in geschriebenen Texten häufig zu finden. In Aufsätzen und Diktaten wird dies natürlich angemessen mit beachtet.
Geht die Anzahl und Schwere der Fehler über das "übliche" Maß hinaus, können sich verschiedene Vorgehensweisen anbieten:

- In diesen Klassenstufen ist der Deutschunterricht zu einem großen Anteil noch ein Rechtschreibunterricht - vielleicht muss man gar nichts zusätzlich versuchen, oft reicht der Unterricht aus, um nach und nach die Rechtschreibung zu verbessern.

- Vielen Schülerinnen und Schülern hat sich die korrekte Schreibung eines Wortes noch nicht einprägen können, da sie zu selten lesen. Regelmäßiges Lesen (egal, ob Sachbücher, Fantasy-Geschichten oder Jugendromane) hilft häufig, zu einer besseren Rechtschreibung zu gelangen.

- Falls die vorhandenen Lücken zu groß sind, kann eventuell darüber nachgedacht werden, mit Hilfe von zusätzlichen Übungen zur Verbesserung der Rechtschreibung beizutragen. Entweder mit Hilfe des Computers/ Internets (siehe Linksammlung) oder "ganz traditionell" mit Büchern.

- Nur weil Rechtschreibprobleme bestehen, bedeutet dies jedoch nicht sofort, dass ein Kind an Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) leidet. Tatsächlich ist nur ein geringer Prozentsatz aller Schüler hiervon betroffen (der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie geht von 4% aus). Wer sich informieren möchte, findet im Internet viele Angebote, zum Beispiel beim Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. oder auf Wikipedia. Einen kostenlosen Rechtschreibtest findet man bei Tintenklex (einem kommerziellen Anbieter für LRS Software). Dieser Test ersetzt natürlich in keinster Weise einen diagnostischen Test!

Und wie ist es im Landkreis Goslar (und darüber hinaus)? Hier gibt es mehr Informationen.

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Frage: Welche Bücher sind empfehlenswert (z.B. für die Freizeit, zu Weihnachten...)?
Antwort:

Eine schwierige Frage, die sich so einfach nie beantworten lässt. Eine große Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern, sortiert nach Themen und Altersempfehlungen findet sich im Internet im "Leseland".

In der Les(e)bar wird versucht, Empfehlungen für Kinder- und Jugendbücher auszusprechen und aus dem oft unübersichtlichen Meer von Neuerscheinungen herausragende Titel zu rezensieren. Die Les(e)bar ist als Internetzeitschrift für jedermann kostenlos verfügbar. Im Archiv befinden sich mehr als 300 Buchbesprechungen.

Bei Antolin stellt der Schroedel-Verlag Jugendbücher - sortiert nach verschiedensten Themenbereichen und Altersstufen - vor.

Buchtips.net
Mehr als 120 Rezensionen zu Kinder- und Jugendbüchern

Deutscher Jugendliteraturpreis
Der Preis wird als einziger Staatspreis für Literatur seit 1956 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestiftet und jährlich verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Werke der Kinder- und Jugendliteratur.
Auf dieser Seite lassen sich aktuelle Preisträger und Nominierungen sowie die vergangenen Jahre recherchieren.

Die Jungenleseliste
Buchempfehlungen speziell für für Jungen und männliche Jugendliche von 2 bis 18 Jahren

 

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Frage: Was tun bei Problemen mit Aufsätzen?
Antwort:

Alle Aufsatzarten werden im Unterricht geübt. Während der Übungsphase werden auch die "Spielregeln" für den Aufsatztyp nach und nach eingeführt. Schüler, die Probleme beim Verfassen von Aufsätzen haben, halten sich zumeist nicht an diese "Spielregeln".
Welche Anforderungen bei den einzelnen Aufsatzarten zu erfüllen sind, lässt sich im Deutschbuch (z.B. im Anhang) oder im Arbeitsheft zu unserem Deutschbuch nachlesen - während einer Klassenarbeit müssen diese Regeln natürlich im Kopf dabei sein...

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Frage: Mein Kind liest nicht... was tun?
Antwort:

Manche Kinder interessieren sich nicht so sehr für Kinder- und Jugendromane. Sie finden dann eventuell einen Zugang zum Lesen und zu Büchern über Sachbücher. Hobbies oder Haustiere sind Themen, die auch Lesemuffel dazu verführen können, durch Bücher zu stöbern. Ebenso ist das "Buch zum Film" für manche ein Einstieg ins Lesen (dass zumeist das Buch tatsächlich vor dem Film existierte und es richtigerweise der "Film zum Buch" ist, ist für viele leider kaum vorstellbar). Und wenn erst einmal der Anfang gemacht ist, dann liest der eine oder andere auch weiter...
Natürlich muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass mangelndes Interesse an Büchern auch mit durch mangelnde Vorbilder hervorgerufen werden kann. Wenn Freunde, Geschwister, Eltern nicht regelmäßig lesen, wird das Lesen oftmals nicht als Freizeitbeschäftigung angesehen oder akzeptiert. Eine positive Einstellung zu Büchern entwickeln Kinder beginnend im Kleinkindalter - also lange bevor sie selbst lesen können.

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