Seminararbeit
Methodische und formale Hinweise
Hinweise zur Form - Seiteneinrichtung - Deckblatt - Inhaltsverzeichnis - Literaturverzeichnis - Versicherung der selbstständigen Erarbeitung - Zitieren - Bewertungskriterien
Hinweise zur Form
Die Facharbeit wird maschinenschriftlich erstellt und als Ausdruck in einem Order abgegeben. Dabei dürfen die einzelnen Seiten nicht in Klarsichthüllen eingelegt sein.
Zusätzlich wird die Arbeit in elektronischer Form (etwa als E-Mail oder CD) eingereicht.
Die Arbeit soll in der Regel in sechs Wochen angefertigt werden. Wird die Facharbeit nicht fristgerecht abgegeben, wird sie mit 00 Punkten bewertet.
Seiteneinrichtung

- Schrift und Schriftgröße: Times New Roman oder Garamond, 12pt.
- Blocksatz
- Zeilenabstand 1 ½- zeilig
- Gesamtumfang: 15 Seiten (zuzüglich Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Anhang)
Seitenränder
- oben 2,5 cm
- unten 2,5 cm
- links 3 cm
- rechts 5 cm
Seitenzahlen
- in der Fußzeile
- keine Seitenzahlen auf dem Deckblatt oder auf dem Inhaltsverzeichnis
Deckblatt
Das Deckblatt nennt die Schule, das Thema, Verfasser/in, Fachlehrer/in und den Abgabetermin.

Inhaltsverzeichnis
Das Inhaltsverzeichnis nennt die einzelnen (nummerierten) Überschriften und die entsprechenden Seitenzahlen. Am einfachsten ist dies mit der automatischen Verzeichniserstellung des Textverarbeitungsprogramms zu verwirklichen.
(Der Hauptteil wird in fast allen Fällen nicht als "Hauptteil" bezeichnet, sondern nennt thematisch passende Überschriften.)
Ein Beispiel finden sich z.B. in einer Facharbeit zu Andersch' "Sansibar oder der letzte Grund".
Literaturverzeichnis
Im Literaturverzeichnis werden alle verwendeten Bücher, Aufsätze, Artikel, Internetseiten etc. angegeben. "Verwendet" heißt nicht nur, Texte aus denen zitiert wird, sondern auch all die Informationsquellen, in denen man Ideen gefunden hat, die mit in den Inhalt eingeflossen sind.
Das Literaturverzeichnis ist meist unterteilt in Primärliteratur (z.B. der Roman, den man untersucht) und Sekundärliteratur (z.B. alle Bücher etc., die über den Roman geschrieben wurden und Interpretationen etc. enthalten).
Die Angaben werden alphabetisch geordnet. Die Angaben folgen den selben Regeln wie sie auch für Quellenangaben bei Zitaten (siehe unten) gelten - allerdings werden im Literaturverzeichnis zuerst die Nachnamen und dann die Vornamen benannt.
Ein Beispiel finden sich z.B. in einer Facharbeit zu Andersch' "Sansibar oder der letzte Grund".
Versicherung der selbstständigen Erarbeitung
Am Ende der Facharbeit wird mit folgendem Text und handschriftlicher Angabe von Ort, Datum und Unterschrift bestätigt, dass die Arbeit das Ergebnis selbständiger Arbeit ist.
Hiermit versichere ich, dass ich die Arbeit selbstständig angefertigt, keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt und die Stellen der Facharbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt aus anderen Werken entnommen wurden, mit genauer Quellenangabe kenntlich gemacht habe.
Verwendete Informationen aus dem Internet sind dem(r) Lehrer/in vollständig im Ausdruck zur Verfügung gestellt worden.
Ort, Datum Unterschrift
Zitieren
Wird ein fremder Gedanke oder ein Textabschnitt übernommen, so muss dieses Zitat gekennzeichnet werden. Hierzu fügt man am Ende des Zitats eine Fußnote ein.
Dabei sind einige Zitierregeln zu beachten. Hier finden sich allgemeine Hinweise zu verschiedenen Arten von Belegen.
Zudem müssen die Quellen genau angegeben werden. Es gibt zwar einige grundsätzliche Regeln, jedoch sollte man sich bei der Angabe von Quellen immer an die Vorgaben des jeweiligen Lehrers oder Seminarleiters halten, da etwa von Fach zu Fach unterschiedliche Konventionen zu beachten sind.
Man kann zum Beispiel wie folgt vorgehen:
Monographien (Buchveröffentlichungen)
Vorname Nachname / ggf. weitere Autoren. Titel. Untertitel. Auflage (falls nicht 1. Aufl.). Ort: Verlag, Jahr. Seite.
Beispiel:
Hans- Dieter Gelfert. Typisch englisch. Wie die Briten wurden, was sie sind. München: C.H. Beck, 1995. S. 25.
Zeitschriftenbeiträge
Vorname Nachname. "Titel. Untertitel". In: Zeitschriftentitel Jahrgangsnr. (Jahr). x-y. Seite. ["x" und "y" sind stellvertretend für die erste und letzte Seite des Beitrags]
Beispiel:
Sabine Hilger. "Lernen mit Bildern". In: Der fremdsprachliche Unterricht 38. (2/1999). 4-9. S. 8.
Sammelband-Beiträge
Vorname Nachname: "Titel. Untertitel". In: Herausgebername (Hrsg.): Titel. Untertitel. Ort Verlag, Jahr. x-y. Seite.
Beispiel:
Bruce King. ”The New Internationalism: Shiva Naipaul, Salmam Rushdie, Buchi Emecheta, Timothy Mo and Kazuo Ishiguro.” In: James Acheson (Hrsg.): The British and Irish Novel Since 1960. New York: St. Martin’s Press, 1991. 192-211. S. 194.
Internet
Bei Internetquellen ist zu beachten, dass nicht die Hauptdomain angegeben wird, sondern die tatsächlich verwendeten Seiten. Also nicht <http://de.wikipedia.org/>,
sondern <http://de.wikipedia.org/wiki/Zitieren>. Zudem sollten die Adressen nicht unterstrichen und auch nicht in einer anderen Farbe gedruckt werden.Verfasser/in (Vorname Nachname; falls keine Angabe: Titelzeile der Seite, Institution u.ä.). Titel. Untertitel. Datumsangaben: Erstelldatum, Version, letzte Veränderung (diese Angaben sind oft nicht feststellbar). Zugriffsdatum durch den / die Benutzer/in. <vollständige URL>.
Beispiel:
John Rothfork. Confucianism in Timothy Mo‘s Sour Sweet 24.08.2000. <http://wtfaculty.wtamu.edu/~Jrothfork/sour.html>.
Mehrfache Zitate aus einer Quelle
Wird dieselbe Quelle mehrfach zitiert, so genügt vom zweiten Mal an die Nennung des Verfassers mit dem Hinweis „am angeführten Ort (a.a.O.) + Seitenangabe“. Da manchmal auch mehr als ein Buch oder Aufsatz eines Autoren zitiert wird, kann auch so zitiert werden, dass der Name, eine Kurzfassung des Titels und die Seitenangabe erfolgen.
Das obige Beipiel wird also im Folgenden zitiert als:
King, ”The New Internationalism” 194.
Arbeitet man insbesondere mit einer Textgrundlage, so benennt man beim ersten Zitat die Quelle mit einem entsprechenden Hinweis, danach braucht man dann nur im fortlaufenden Text die Seitenzahl in Klammern anzugeben.
Beispiel:
Timothy Mo. Sour Sweet. New York: Aventura, 1985. Alle nachfolgenden Seitenangaben im
Text in diesem Kapitel beziehen sich auf diese Ausgabe.
Im weiteren Text findet sich dann etwa nur: (125).
Bewertungskriterien
Hier eine Auswahl an Punkten, die bei der Bewertung mit beachtet werden. Was hiervon zeigt die Arbeit, ist erfüllt und so nachvollziehbar?
Formale Anlage
- Dokumentation nachvollziehbar
- Formale Korrektheit und sorgfältige Anlage der Arbeit
- Text standardsprachlich korrekt
- Text aufgabengerecht und sprachlich angemessen
- Zitate korrekt
- Literaturverzeichnis fachgerecht und übersichtlich
- Gliederung übersichtlich und inhaltlich logisch
Methodische Durchführung
- Beherrschung der fachspezifischen Terminologie, Methoden und Arbeitstechniken
- Angemessene Zusammenstellung der Literatur
- Sach- und problembezogener Einsatz und Auswertung von Material
- Sach- und problemgerechte Gliederung der Arbeit
- Folgerichtige und verständliche Argumentation
- Sachgemäßer Einsatz von Hilfsmitteln
- Präzise begriffliche Darstellung der Sachverhalte
Inhaltliche Bewältigung
- Mit Hilfe fachspezifischer Methoden und Arbeitstechniken selbstständig zu Ergebnissen kommen
- Die im Thema gegebene Problemstellung sachangemessen, vollständig und tatsächlich richtig erfassen, analysieren und darzustellen
- Einzelne Problembereiche differenziert und begründet beurteilen
- Die Problemstellung auf spezifische Aspekte konzentrieren
- Einen Lösungsweg zu entwickeln, darstellen und begründen
- Sachlich richtige Aussagen und Lösungen veranschaulichen
- Vorgegebene oder experimentell gewonnene Daten analysieren, bewerten und integrieren
- Zu logischen Verknüpfungen, originellen und kreativen Ergebnissen kommen
- Zur richtigen Gewichtung der Sachverhalte kommen
- Zur kritischen Reflexion hinsichtlich der Hilfsmittel kommen
- Zur problemangemessenen Bewertung der angewandten Verfahren und Modelle kommen
- Eine begründete Stellungnahme bzw. Beurteilung oder Wertung entwickeln
- Die Problemstellung des Themas präzise und prägnant zusammenfassen
