Unterrichtsmaterialien

Fach Deutsch (Klasse 5/6)

Nacherzählung

Nacherzählungen werden geschrieben, nachdem man eine Geschichte gehört oder gelesen hat. Bei dieser Aufsatzart erzählt man die Geschichte dann nach.
Bevor man mit dem Schreiben beginnt, sollte man einen Stichwortzettel erstellen - egal, ob man die Geschichte gehört oder gelesen hat.

Merkmale von Nacherzählungen:

Inhalt:

- Die wichtigsten Dinge werden nacherzählt, unwichtige Einzelheiten werden weggelassen.

- Die Geschichte darf nicht verändert werden, es darf nichts hinzuerfunden werden (das gilt auch für Personen, Orte und die Zeit).

- Deshalb bleibt auch die Personalform gleich: Eine Geschichte, die im Original zum Beispiel aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bleibt auch in der Nacherzählung in der Ich-Form.

Aufbau:

Der Aufbau der Vorlage bleibt erhalten, die richtige Reihenfolge bleibt erhalten!

- Eine kurze Einleitung

gibt meist Informationen zu: Wer oder was? Wann? Wo?

- Der Hauptteil enthält

die einzelnen Erzählschritte
den Höhepunkt.

- Der Schluss ist genauso wie im Original - es wird nichts hinzuerfunden.

Sprache:

- Die Zeitform der Nacherzählung ist das Präteritum.

- Wörtliche Rede wird dort verwendet, wo sie zur Handlung gehört.

- Es sollte eine eine ähnliche Sprache verwendet werden wie im Original.

- Achtung: Es müssen eigene Formulierungen, eigene Sprache verwendet werden. Wer einfach aus dem Original abschreibt, schreibt noch keine Nacherzählung.

 


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